WIR HABEN KEINEN FEIND!

Auch fehlgeleitete Schafe sind Mütter, Väter, Onkel oder Tanten – zumindest aber irgendjemandes Kind.

WARUM GEHEN WIR AUF DIE STRASSE?

Wir bringen unseren Kindern bei, wie es eigentlich richtig wäre: teilt und seid nicht gierig, kämpft nicht, redet miteinander, respektiert euch, seid ordentlich, verletzt keine anderen Lebewesen. Doch heute wie gestern verstoßen ganze Nationen gegen diese einfachen Regeln, und wir lassen es zu. HEUTE wie GESTERN. Es gibt genug Themen, um die es sich lohnt zu streiten, doch seien wir ehrlich: würde für jedes Problem eine vernünftige und menschliche Lösung gefunden werden, könnten wir alle besser schlafen. Das aber würde Geld kosten, welches niemand aufwenden möchte.

Alle Informationen gibt's hier:

http://zugderliebe.org/ 

Vision

Der „Zug der Liebe“ soll ein Zeichen der Nächstenliebe gegen rechtspopulistische Triebe in Europa und die anwachsende Gleichgültigkeit in Deutschland setzen. Der Zug der Liebe hat es sich zur Aufgabe gemacht, Toleranz und Menschlichkeit als wichtige Werte einer liberalen Gesellschaft wieder mehr in den Vordergrund des täglichen Daseins zu rücken. Die Probleme unserer Stadt sollen ebenfalls mehr in den Fokus der öffentlichen Wahrnehmung gehoben werden.

Mission

Wir wollen junge Menschen dazu anstiften, neue Wege für sich zu erkennen, eine Vision vermitteln, wie das Füreinander einstehen, mehr Verständnis für andere und gegenseitige Rücksichtnahme, letztlich profitieren lässt. Wir glauben daran, dass alles Gute, dass man anderen angedeihen lässt, wieder zu einem zurückkommt. Die persönliche Intention der Helfer ist dabei für uns nicht wichtig, wir finden dieses Übermaß an Kritik kontraproduktiv und unwürdig.

Strategie

Um auf unsere Ziele aufmerksam zu machen wird der „Zug der Liebe“ einmal im Jahr eine gleichnamige Demonstration/ Kundgebung durchführen. Dieses gemeinsame Erlebnis soll Menschen begeistern und dazu bewegen, sich sozial zu engagieren. Darüber hinaus wird der Verein, in Zusammenarbeit mit der Berliner Club-Szene, über das Jahr verteilt Musikstücke zur freien Verfügung veröffentlichen, denn Musik ist meinungsübergreifend verbindend. Weitere öffentliche Aktionen, um auf unsere Ziele aufmerksam zu machen, halten wir uns zu jeder Zeit offen. Dazu zählt die Plakataktion zur Berliner Wahl ebenso, wie die Ausschüttung von 5000 Euro an Vereine in 2016. Desweiteren betreiben wir gezielte aufklärende Arbeit in sozialen Medien, und die unterstützen Initiativen für Flüchtlinge, Obdachlose und Tiere.

Route

2017 werden wir direkt am Mauerpark starten. Sein Name geht auf die 1961 errichtete Berliner Mauer zurück, die an dieser Stelle die Grenze zwischen den damaligen Bezirken Prenzlauer Berg und Wedding bildete. Unseren ursprünglichen Startpunkt direkt vor der Volksbühne haben wir verlegt, damit das Ensemble in Ruhe sein Straßenfest feiern kann. Liebe Grüße an dieser Stelle und viel Glück mit dem nervigen Intendantenwechsel.

Für unser diesjährige Motto waren mehrere Punkte im Gespräch. Bundespresseamt, Volksbühne oder auch Zionskirche… alles Orte, die wir mit Meinungs- und Pressefreiheit verbinden.  Bundespresseamt war dann doch zu sehr Regierungsmittelungsgedöns, Zionskirche zu eng, und Volksbühne hatten wir ja schon. Der Mauerpark als Startpunkt ist nicht nur wegen seiner Fläche, sondern auch als ein Platz des Zusammentreffens eine gute Wahl: Fete de la Musique, Flohmarkt, Straßenmusiker, Regenbogen Spielplatz, Walpurgisnacht, Karaoke… der Mauerpark ist ein lebendiges Zeugnis der Berliner Kultur.

Startpunkt: Oberes Ende der Grünfläche an der Bernauer Straße gegenüber von der Oderberger. Die Zeiten benennen die Ankunft des ersten Wagens.

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